Warum potion_contents wichtig ist
In 1.21.4 muss sich ein Custom-Trank nicht mehr wie ein mysteriöses NBT-Objekt anfühlen. Der wichtige Teil des Payloads lebt jetzt in einer eigenen Komponente, die Trankfarbe, eigene Effekte und den Basistrank-Eintrag klar beschreibt, wenn einer verwendet wird.
Typische Form der Komponente
minecraft:potion_contents={
custom_color:11750815,
custom_effects:[
{id:"minecraft:speed",amplifier:1,duration:2400},
{id:"minecraft:night_vision",duration:2400}
]
}
Was einen Trank „intelligent“ macht
- Die Farbe passt zur erzählerischen Rolle des Tranks in der Spielwelt.
- Der sichtbare Name erklärt, was der Trank in RP-Begriffen ist.
- Die versteckten Daten sind vorhersehbar genug, damit das Team sie pflegen kann.
- Der Tooltip überflutet Spieler nicht mit roher Admin-Struktur.
Gute RP-Anwendungsfälle
- Heiler-Tinkturen mit leichtem speed und regeneration.
- Ermittler-Elixiere mit night vision und kurzer invisibility.
- Fraktions-Tonika mit unterschiedlichen Flaschenfarben, aber gemeinsamer Basislogik.
- Quest-exklusive Gebräue mit lesbarem Namen und eigenem Modell.
Kombination mit anderen Components
Ein intelligenter Trank kombiniert minecraft:potion_contents meist mit mindestens einem eigenen Namen, Lore und manchmal minecraft:custom_model_data. Genau das macht aus einem rohen Mechanik-Item etwas, das sich für die eigene Serverwelt geschrieben anfühlt.
Wann Überdesign vermieden werden sollte
Wenn jeder Trank zu viele Effekte, zu viel Lore und zu viel visuellen Lärm hat, verstehen Spieler irgendwann nicht mehr, was sie trinken. Nutzt das Component-System, um Tränke klarer zu machen, nicht lauter.
Workflow im Builder
- Tranktyp und Zielversion wählen.
- Die sichtbare Identität festlegen: Name, Lore, Modell, Flaschenstil.
- Effekte innerhalb von
potion_contentszusammenstellen. - Das Item im Spiel testen und die Lesbarkeit des Tooltips prüfen.