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Guide zu Minecraft-Texturgrößen

Auflösung verändert nicht nur Schärfe. Sie verändert Arbeitsaufwand, Stilkonstanz und die Frage, wie gut ein Pack in Bewegung und unter echtem Ingame-Licht lesbar bleibt.

Starte mit der Aufgabe, nicht mit der Zahl

Die richtige Größe hängt davon ab, wie sich das Pack insgesamt anfühlen soll. Größer ist nicht automatisch besser. Wenn der Rest des Projekts nah an Vanilla-Lesbarkeit bleiben soll, können zu große Texturen einen einzelnen Block schön aussehen lassen und trotzdem das Gesamtbild auseinanderziehen.

16x16, 32x32, 64x64, 128x128

16x16 ist der Vanilla-Standard: schnell zu zeichnen, klar zu lesen, wenig Rauschen. 32x32 ist oft der beste Kompromiss für mehr Tiefe ohne ausufernden Aufwand. 64x64 lohnt sich, wenn die künstlerische Richtung schon stark ist und zusätzlicher Detailgrad wirklich gebraucht wird. 128x128 und darüber sollten einen klaren Grund haben, sonst steigt die Arbeit schneller als der echte Nutzen.

Item-Icons und Blockflächen

Ein Inventar-Icon muss in einem kleinen Slot sofort verstanden werden. Eine Blocktextur wiederholt sich dagegen über Flächen, daher sind Kanten, Tiling, Kontrast und Rhythmus dort viel wichtiger. Dasselbe PNG wird also je nach Einsatz völlig anders gelesen.

Wie man Blocktexturen zeichnet

Wie man Inventar-Icons zeichnet

Empfohlener Workflow

  1. Die Leinwandgröße wählen.
  2. Entscheiden, ob ein Inventar-Icon oder eine wiederholbare Blockfläche entsteht.
  3. Das PNG im Browser zeichnen.
  4. Erst exportieren, wenn Silhouette, Kontrast und Kanten auf echter Größe geprüft wurden.
  5. Das Ergebnis anschließend in den Resource-Pack-Generator übernehmen.